Bogensee
Natur trifft Geschichte
Den See kann man auf einem Naturlehrpfad umwandern. Eindrucksvoll sind die bis zu 30m hohen Bucheckern und der "restliche" Laubwald.
Der Freiherr von Redern, der im Jahre 1919 auf Grund seiner hohen Schulden das Areal am Bogensee an das Land Berlin verkaufte, daß bis heute noch Eigentümer ist. Ein Teil dieser Ländereien, 16000m² wurde 1936 auf Beschluss des Landes Berlin dem damaligen Reichsminister Joseph Goebbels auf Lebenszeit zur Nutzung zur Verfügung gestellt. Man ließ an der Ostseite des gleichnamigen Sees ein Blockhaus errichten und übergab es als Geschenk dem damaligen Reichsmimister,anlässlich eines Jubiläums. Von der Berliner Filmgesellschaft UFA wurde ein Teil der entstandenen Baukosten in Höhe von ca. 1,5 Mio RM für das Landhaus übernommen. Zu dem wurde das Landhaus ein beliebter Treffpunkt für einige Filmgrößen der damaligen Zeit (Heiz Rühmann. Emil Jannings, Zarah Leander)
Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Gebäude als Lazarett genutzt und 1946 der FDJ übergeben die dort die Zentraljugendschule der FDJ Waldhof am Bogensee einrichtete.
Leider ist auf dem Gelände keine Information zur Geschichte des Ortes. Aber eventuell hat das auch einen guten Grund.
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