Summter Geschichte
15. Jahrhundert
"Unter den Hohenzollern erwarb das Kloster (Lehnin) 1415 von den Gebrüdern von Stücken durch Kauf das Dorf Möllenbeck (Mühlenbeck) und Zummolt, unstreitig das im 14. Jahrhundert unter dem Namen Czumit bekannte und jetzt Summt genannte Vorwerk; und in den Jahren 1422, 1424 u. 1427 von Hoppenrade, den Gebrüdern Rädel und von Bredow deren Güter in Schönerlinde."*
" Das alles sind urkundlich nachgewiesene Thatsachen. Als im Laufe der Zeit, die Übersicht und Verwaltung derselben immer schwieriger werden musste, sah man sich veranlasst, einzelne Güter unter liegende Gründe lehnsweise abzuthun. Von den hier in Rede stehnden Barnischen Güter traf dies im Jahre 1458 den Freihof zu Schönerlinde, welcher den Arnims, und 1470 Zummolt (Summt) das dem Borenholte (Fahrenholz) verliehen wurde."
Quelle: Landbuch der Mark Brandenburg
16. Jahrhundert
Die Einwohner des kleinen Ortes Summt errichteten 1595–1596 eine eigene Dorfkirche, deren Patronat dem Gutsherrn Fahrenholtz übertragen wurde. Um 1600 entstand die erste durch den Geistlichen betreute Schule im Ort. Während des Dreißigjährigen Krieg wurde Summt dem Erdboden gleichgemacht.
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